Die Vermessung von Albersdorf

OpenSource, OpenOffice, OpenData… ist heute in aller Munde – auch für den nicht EDV-Menschen. Spätestens, wenn man im Internet bei Wikipedia etwas nachschlägt, kommt man mit Open in Berührung.

OSM-Logo

Nach demselben Prinzip wie Wikipedia – der freien Enzyklopädie von Jedermann für Jedermann – funktioniert auch die freie Weltkarte OpenStreetMap [1]. Dieses Projekt wurde 2004 in England gestartet und begeistert heute mehr als 500.000 Mitwirkende auf der ganzen Welt. Zunächst in den Großstädten und mit der Bereitstellung von freien Daten zieht es seinen Siegeszug auch in den ländlichen Bereich. Sogar soweit, dass OpenStreetMap heute eine Konkurrenz zu den anderen Kartendiensten ist.

OpenStreetMap ist nicht nur eine Karte, sondern es sind die Daten aus welchen sich dann eine große Vielzahl von Anwendungen ableiten lassen. Am Schluss dieses Blogs finden sich einige Links zu Anwendungen im Bereich von Albersdorf.

Warum nun dieser Artikel an dieser Stelle? Durch die Bereitstellung von Luftbildern in 2012 von Microsoft Bing, war es möglich, die für den Albersdorfer Bereich bereits vorhandene Topografie (Straßen, Wälder, etc.) zu ergänzen und mit Gebäuden zu versehen. Im Anschluss daran habe ich angefangen die Hausnummern zu ergänzen. Dabei bekam ich  Unterstützung von meiner Mutter und Winne Ramundt. Ein „Dankeschön“ dafür an dieser Stelle.

Da eine Landschaft stetigen Veränderungen unterliegt und sich Fehler einschleichen können, möchte ich um Ihre Mithilfe bitten, um die Qualität der Karte zu verbessern bzw. zu halten. Dieses ist schon mit wenigen Klicks durch Jedermann – ohne Anmeldung – machbar. Es gibt eine Webseite mit Namen OpenStreetBugs. Dort können Marker gesetzt und mit einem Kommentar versehen werden.

Es sei aber an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, dass aus Platzgründen nicht alle in OpenStreetMap hinterlegten Daten in der Karte visualisiert werden können.

Zum Schluss noch eines – im Rahmen der GoogleStreet-View-Diskussion vor 1-2 Jahren hatten viele Bedenken über ihre Daten im Netz. In OpenStreetMap werden nur Daten hinterlegt die frei zugänglich sind (aus dem öffentlichen Raum erkennbar oder aus den Nachbarschaftsdaten ableitbar). Diese Daten bekommt auch an anderen Stellen – dort muss man dann allerdings dafür bezahlen und darf diese auch nur sehr beschränkt nutzen.

Albersdorf kann somit – neben Ostrohe – von sich behaupten die am besten frei vermessenen Orte in Dithmarschen zu sein.

Bestehen Fragen zum Thema OpenStreetMap (Datenerfassung, Kartenerstellung oder Webeinbindung) dann bitte ich einen Kommentar zu hinterlassen – ich melde mich dann bei Ihnen.

[1] Albersdorf bei openstreetmap.org
[2] Fehler melden – siehe auch die Beschreibung für das Hinterlegen von Notizen

Beispiele zur Nutzung von OpenStreetMap im Web
* Wanderkarte
* Radwanderkarte

* OpenLinkMap.org – Anbindung von externen Daten

* http://mapOSMatic.org – Dienst für das Erstellen von (einfachen) Druckkarten
* Karten für GARMIN-GPS-Empfänger (http://freizeitkarte-osm.de/)

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Wandern in Spanien – Übersicht

Summary
In this blog i posted some „light“-hikingways in the area of Nerja. Here you can find a overview-map and links to the (german) discription with detail-maps and gpx-downloads.

Sucht man im Internet nach Wanderwegen rund um Nerja, dann werden in der Regel „richtige“ Touren angeboten, die mir besonders für die warme Jahreszeit ungeeignet erscheinen.

Im Rahmen dieses Blogs stelle ich einige meiner Touren vor. Um sich besser orientieren zu können, folgt hier eine Wege-Übersicht. Auf den verlinkten Seiten finden Sie detailierte Beschreibungen mit Karten und GPX-Dateien für Ihren GPS-Empfänger zum download.

jt_blog_wandern_es_overview_20130912
(Aus Performance-Gründen ist diese Karte ausnahmsweise statisch-)

      Von Nerja nach Torrox-Costa

      Der Rio Seco II

      Nerja – die kleine Kapelle

      Der GR-242 – Wandern zwischen Frigiliana und Nerja (Teilstück des GR-249)

      Über den Dächern von Nerja – El Pinto del Cruz

      Von Nerja nach Maro – historisch

      Einmal Torrox …

Für den erweiteren Bereich gibt es folgende Beiträge:

Periana (Spanien) – Empfehlung einer Wanderregion

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Lübecker Weihnachtsboten

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Stadt der Wissenschaft – September 2012

Wer wusste, dass Köln und Dortmund auf einer Linie mit Schlutup liegen? Derjenige, brauch nicht mehr zum neugestalteten Schlutuper Marktplatz fahren. Hier findet sich die September-Installation der Stadt der Wissenschaft 2012 – der Wellenlauf.

Auf den ersten Blick denkt man, da steht ein „ausgefranster“ Block mitten in der Fläche. Wenn man aber dann einmal näher kommt, sieht man, dass die „Fransen“  Nachbildungen von Wellen sind. So ist das weiter nicht spektakulär, aber dieser „Klotz“ hat es unter sich. Der „Klotz“ ist auf einer Achse gelagert und lässt sich mit etwas Kraft auf der Windrose drehen. Die Windrose ist ein metallischer Kreis unter dem Klotz, der sich zu einer Seite verjüngt und den Kurs angibt. Zur besseren Peilung finden sich Städtenamen auf der Windrose.

Was ich schon bei den vorangegangenen Installationen angemerkt habe – es fehlt auch hier wieder eine Erläuterung, was das eigentlich ist und wofür es ist. Das Gute aber ist – die Installation ist Wetterfest! Es kann nämlich nicht verrosten – es hat jetzt schon eine rostartige Patina.


Vergrößerung

In blau dargestellt ist die Grenze des Stadtteil Schlutup – entnommen aus dem OpenStreetMap-Projekt (CC-BY-SA-Lizenz).

Geographische Koordinaten: 53.887663 N // 10.799628 E

Neben der Installation gibt es aber noch etwas anderes zu entdecken. Der Schlutuper Marktplatz war früher Wendepunkt für die Lübecker Straßenbahn(Linie 3) und in der Schleife sind auch nach der Neugestaltung die Gleise zu finden.

Im Oktober wird eine Installation im Stadtteil St. Lorenz Nord zum Thema Gesundheit/Fitness aufgestellt.

Links
Einleitender Blog zur Stadt der Wissenschaft mit dem Wissenschaftspfad
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Hanse trifft Humboldt
Lübecker OpenStreetMap – Community
OpenStreetMap – die freie Weltkarte
LN-Online – Eine Welle der Wissenschaft schwappt nach Schlutup

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Nerja – die kleine Kapelle

Summary
When you come to Malaga to Nerja you can see on the right side of a small chapel. This hiking is right for an afternoon in the warm season and the inexperienced hiker.

Approaching Nerja from Malaga, a chapel is visible to you right. This is an easy hikingway even suitable for the hot season.

Wer von Malaga auf der A-7 (logo_wikipedia Autopista del Mediterráneo) nach Nerja kommt, sieht, hinter dem letzten Tunnel und der Ausfahrt Nerja auf der rechten Seite eine kleine unscheinbare Kapelle. Betrachtet man diese vom Meer aus (Mündung des Rio Chillar), dann thront sie förmlich über dem Ort.

Pequeña Ermita de San Isidro

Es handelt sich hierbei um die Pegueña Ermita de San Isidro. Nach meinen Recherchen war die Kapelle zu Ehren der Fischer errichtet worden und wird seit einigen Jahrzehnten nicht mehr aktiv „genutzt“. Es gibt in Spanien viele derartige Kapellen – aber von dieser aus hat man eine wunderbaren Blick über Nerja, und insbesondere in den Sommermonaten ist ein Spaziergang dorthin selbst für den ungeübten Wanderer durchaus zu schaffen.

Auf den ersten Blick meint man, der Weg sei einfach zu finden, aber wer sich ohne Karte aufmacht, wird den Weg vermutlich nie entdecken.

Monument Alcalde Antonio Villasclaras Rosas

Zunächst geht man auf der Landstraße nach Frigiliana, bis auf Höhe des Kreisverkehrs beim Lidl-Supermarkt das Denkmal zu Ehren von Alcalde (Bürgermeister) Antonio Villasclaras Rosas auftaucht. Vor dem Supermarkt biegt man nach links in das Gewerbegebiet ab. Dieses spanische Poligono Industrial ist nicht vergleichbar mit einem Gewerbegebiet in Deutschland. Vielmehr handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Gebäuden ohne sichtbare Straßennamen. Jetzt folgt man dem Verlauf des Weges wie er in der Karte dargestellt ist – eine weitere Beschreibung macht hier wenig Sinn.

Wer den Hauptteil des Weges jedoch mit dem PKW bewältigen will, muss einen Kreisverkehr weiterfahren und dort in das Gewerbegebiet einbiegen (3. Ausfahrt, Camino de la Colada), der Straße durch die Senke und anschließend der links abbiegenden Straße folgen. Es geht weiter am Recyclinghof vorbei, bis eine Straße rechts in den landwirtschaftlich genutzen Teil von Nerja führt.

Auch der Spaziergänger kommt nach einiger Zeit an den Punkt, wo das Gewerbegebiet endet. Dem Camino de Castillo Alto folgt man für ca. 500 m bis an einem Reitstall an der Ecke links ein Weg abgeht. Dahinter sieht man schon die Kapelle auf dem Hügel. Man biegt in diesen Weg ein, der unter Umständen mit einer Kette verschlossen ist, vermutlich um unliebsame Autos fernzuhalten. Es handelt sich aber sowieso um eine Sackgasse.

Wo der Weg nach ca. 200 m scharf nach links abknickt, geht auf der rechten Seite ein schmaler Pfad berauf. Diesem folgt man jetzt um den Berg (Hügel ist vermutlich ein unpassender Ausdruck aufgrund der steilen Kante), vorbei an einem Pferdestall und weiter auf ein Plateau. Dort sehen wir nun die Kapelle vor uns.


Wenn Sie den 360°-Blick erkunden wollen, dann verschieben Sie das Bild mit gedrückter linker Maustaste.

Nach einer Pause kann man den Weg wieder so zurückgehen, wie man gekommen ist, oder man geht (jetzt links) auf dem Hauptweg weiter. Nach ca. 800m gelangt man so an das Flussbett des Rio Seco II, den ich schon einmal in einer anderen Wegbeschreibung beschrieben haben. Von dort erreicht man nach 1 km die Hauptstraße nach Torrox auf Höhe des Hotels Marinas de Nerja und kann am Strand zurück nach Nerja laufen.

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