Frigiliana – Cómpeta in zwei Teilen

Summary:
It was very warm in may 2016 and so i split my hikingtrip on GR-249 into two parts.

Tour 1 – Frigiliana – Acebuchal (roter Track)
Tour 2 – Cómpeta – Bergkamm (blauer Track)
Lückenschluss (grüner Track)
Links

Im Mai 2016 sollte es einmal weitergehen auf dem GR-249 – von logo_wikipedia Frigiliana in Richtung und Cómpeta und darüber hinaus.

Weil es plötzlich so warm wurde habe ich mich mit einem örtlichen Wanderführer unterhalten und er hat mir von der Tour Frigiliana – Cómpeta abgeraten. So sind dann daraus zwei Ausflüge geworden die man gut schaffen kann und die hier beschrieben werden sollen.

Letztendlich hätte ich die Tour wohl doch schaffen können wenn ich die Steilstrecken aufaddiere. Ein gutes Ergebnis hatte das Gespräch aber dennoch: Den Weg in umgekehrter Richtung zu laufen (Cómpeta – Frigiliana) ist vermutlich einfacher, weil man zunächst den steileren Teil absolvieren.

Es soll noch einen Weg von Cómpeta nach Frigiliana via Punto de tres Caminos geben – diesen Weg kenne ich nicht und ob man beide Strecken an einem Tag schafft kann ich damit nicht sagen.

Frigiliana – Acebuchal
Die erste Tour auf dem GR-249 begann in Frigiliana (Anreise mit dem Bus von logo_wikipedia Nerja) und führte über die Hauptstraße zum westlichen Teil wo sich seit kurzem ein Kreisverkehr befindet. Nach wenigen Metern biegt die Beschilderung, entgegen dem offiziellen GPX-Track, links in einen kleinen Weg ein. Diesem folgt man ca. 800m bevor es rechts in einen Pfad geht der teilweise etwas steil und geröllig ist. Sollte es zuvor geregnet haben wäre zu überlegen dem vorangegangen Weg für 500m zu folgen um dann rechts abzubiegen. Man kommt danach wieder zum eigentlichen Weg (rote Darstellung).

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Nun gelangt man wieder an die Hauptstraße, die vor etwas mehr als einem Kilometer verlassen wurde und folgt dieser weiter westwärts. Ein Schild informiert darüber, dass man sich jetzt wieder auf einer viel befahrenen Straße befindet – aber nur für ca. 600m.

P1030329

Diesmal ist nach rechts abzubiegen. Es geht etwas steiler bergauf bis man an einer Anhöhe an eine Kreuzung gelangt, die Punto de tres Caminos genannt wird. Läuft man geradeaus, dann soll man nach Cómpeta gelangen (mir noch unbekannt) und nach rechts geht es zum Tagesziel Acebuchal.

Von der anderen Seite sieht Acebuchal sehr verschlafen aus. Es gibt auch nur wenige Häuser, eine Gaststätte und eine Kapelle im Ort. Was man hier nicht erwartet, ist eine Gaststätte mit Service,  gedeckten Tischen. Sogar die Gläser werden vom jungen Personal vorab noch mal poliert. Ein Service den man an der Küste in den “einfachen” Gaststätten nicht findet und selbst in Deutschland nur in der gehobenen Gastronomie.

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Wer noch etwas Zeit und Lust hat kann am Orteingang noch dem GR-249 etwas in Richtung Norden folgen – der hier dem (in der Regel ausgetrockneten) Flussbett des Acebuchal folgt.

Am Platz hinter der Kapelle findet sich eine Wanderkarte, die einen Weg nach Cómpeta beschreibt. Man muss also nicht zwangsläufig wieder den Weg zurückgehen.

Cómpeta – Bergkamm

Wer meinem Blog folgt weiss, das mein Ausgangsort in Andalusien die Stadt Nerja ist. Nun könnte schnell die Frage kommen, wie man von Nerja nach Cómpeta gelangt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sieht das nach meinen Recherchen schlecht aus. Bis Torrox-Costa kommt man, aber dann gibt es wohl keine direkte Verbindung. Der Bus kommt eventuell nur über Umwege aus Malaga nach Cómpeta. Es bleibt vermutlich nur übrig, ein Taxi für eine Teilstrecke zu nehmen oder man hat einen netten Bekannten, der einen fährt. Ich habe mir für den zweiten Teil ein Leihwagen genommen.

Mit dem Auto bin ich bis zum Sportplatz am Rand von Competa gefahren. So habe ich mir die ersten steilen Meter gespart. Am Rand der Sportanlage führt ein Pfad entlang um dann einem Weg nach links nach in die Berge zu folgen. Nun kann man immer weiter dem Weg folgen, denn bis zum Bergkamm gibt es keine Abzweigungen, die einen verleiten, dort einem falschenWeg zu folgen.

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Die angrenzenden Hänge sind sehr kahl, obwohl in Karten und Luftbildern noch ausgediente Waldfläche zu sehen sind (Stand der Wanderung). Zwischenzeitlich sind diese wohl vor einigen Jahren einem Waldbrand zum Opfer gefallen.

Nach ca. 1 Stunde merkt man, wie um einen herum windiger wird. Man ist nun in der Nähe des Bergkamms, auf dem man auf der einen Seite Cómpeta und auf der anderen Seite die Küste von Nerja sehen kann. Ein toller Ausblick. Der gesamte Wegeabschnitt ist mit den Pflöcken des GR-249 markiert.

Blick an die Küste von Nerja

Blick an die Küste von Nerja

Folgt man dem Weg in nördlicher Richtung so liegt oberhalb eine Station der Feuerwehr. In einem weiten Bogen gelangt man dann wieder nach Acebuchal.

Von dem Bergkamm kann man auch noch in südliche Richtung abbiegen und gelangt auf einen Rundweg, der am östlichen Rand von Cómpeta endet.

Blick in das Tal bei Competa

Blick in das Tal bei Competa

Nach einer längeren Pause habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht – es wurde nun doch schon relativ warm und es sollte noch auf die “Erkundung” weiterer Abschnitte des GR-249 (mit dem Auto) gehen.

Links
[1] Beschreibung des GR-249 (spanisch)
[2] http://www.elacebuchal.es – eine offizielle Seite für den Ort habe ich nicht gefunden. Für den Interessierten aber dennoch eine gute Seite.

Lückenschluss
Wie eingangs beschrieben sind meine beiden Wandertouren Teile des GR-249. Für diejenigen, die die gesamte Strecke wandern möchten habe ich den Verlauf aus den Daten des OpenStreetMap-Projektes ergänzt.

Wegelänge:
Frigiliana – Acebuchal – ca. 6,2 km (GPS-Track – ca. 41 kb)
Cómpeta – Bergkamm – ca. 3 km (GPS-Track – ca. 15 kb)
Lückenschluss – ca. 14,3 km (GPS-Track – ca. 100 kb)

Höhenprofil (Erstellt mit GpsPrune – Höhen aus SRTM abgeleitet)

Frigiliana – Acebuchal

Cómpeta – Bergkamm

Was sollte man beachten?
Neben den bekannten wichtigen Dingen für die Wandersfrau bzw. den Wandersmann, sollte man sich ein Handtuch mitnehmen. Es wird wohl kaum einer auf den Gedanken kommen, in Gummistiefeln wandern zu gehen. Auch ein Wanderstock kann einem gute Dienste leisten.

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Über TheAuthor

Moin Moin, wie der Norddeutsche sagt. Mein Name ist Jan Tappenbeck. Ich betreibe diesen Blog der über Dinge berichtet die in meinem Umfeld passieren bzw. die mich interessieren. Mein Schwerpunkt liegt hierbei im OpenStreetMap-Umfeld sowie der Modelleisenbahn in Spur Z - blicke aber auch immer mal gerne über den Tellerrand.
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