Bahnsichtungen Mai 2020

Diesen Monat gibt es einmal wieder Bilder von mir. .-)

Am Lok-Parkplatz am Wasserturm (6.5.2020) …

Am Dienstag, 19.05.2020 wurde der “Bode-Zug” vom Lehmannkai mit einem City Airport Train (CAT) gen Süden gezogen. Örtliche Rangierarbeiten wurden mit der 223 153 durchgeführt, die seit dieser Woche mit Bode – RCC – Lehmann Kai beklebt ist.

Laut der Webseite vom CAT (Stand 22.05.2020) ist der CAT ein Zubringerzug zum Flughafen Wien und aufgrund des reduzierten Flugbetriebes wird dieser temporär ausgesetzt. Vermutlich ist die Lok aus diesem Grunde einmal bei uns zu Gast gewesen.

Die Rangierarbeiten wurden am Bahnübergang Luisenstraße (Karte) festgehalten.

Am nächsten Tag war die Stadler Mehrzwecklok 20.02 von F=mc2 in der Posener Straße. Hier eine Bilderstrecke bei der Ausfahrt …

Stellwerk Vorwerk …

Karlstraße – Blickrichtung Gollan-Werft …

Katherinenstieg – kurz vor dem Hauptbahnhof …

Abschließend noch einmal beim Lokschuppen am Güterschlag, wo 223 153 jetzt regelmäßig parkt.

22.05.2020 – Stammgast am Skandinavienkai …

… und verdient dort sein täglich Brot V100 005 von NRS

Im Abschnitt zwischen Reinfeld und Lübeck, auf Höhe von Bruhnkaten (Karte) werden umfangreiche Gleiserneuerungen durch die Fa. Schweerbau durchgeführt.

Hier Bilder einer Vossloh G18-Lock auf Höhe der Brücke über die Autobahn bei Rosenhagen (Karte).

Auch Standard-Loks möchten hier einmal Erwähnung finden – so 185 385-7 vom 26.05.2020

Uwe Karoschinski bekam ein neues “Gesicht” vor die Linse…

Foto: Uwe Karoschinski

Nachdem die letzte Zeit die CAT am Lehmann-Kai anzutreffen war ist nun wieder die “Standard”-ÖBB zu besuch.

Ende des Monats dann nochmal FreightlinerDE in zwei Farben am Skandi.

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Bahnsichtungen April 2020

Bahnarbeiterzug zwischen Wasserturm und Kamelbrücke …

223 153 wird jetzt wohl öfters zwischen Lübeck und Travemüde zu sehen sein. Hier zwischen den beiden Lokschuppen auf Höhe der Straße “Güterschlag” (Karte).

Am 6.4.2020 war 101 030 vor dem IC 2220/2221 mit BKK-Werbung bei uns in der Stadt. Leider war mein Standort am Ablaufberg etwas unpassen – Gegenlicht.

Karfreitag waren “fliegende Pferde” in Lübeck zu Gast…

Foto: Jörg Abraham

Am 12. April gab es einen “flotten Dreier” an der Karlbrücke …

Foto: Rolf Günter Schulz

Am 21.04.2020 hat Daniel ein schönes Bild der 203 051-8 (Press) im Wesloer Wald gemacht.

Foto: Daniel Kahns

Am 25.04.2020 war wieder einmal eine HVLE in Lübeck …

Foto: Daniel Kahns

Der Brenner feiert sein 150-jähriges Jubliläum und ein Taurus mit entsprechender Beklebung war am Lehmannkai.

Foto: Daniel Kahns

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roboremo – Zeichenreihenfolge

Eingefüge Controls in roboremo werden immer nach dem Prinzip “das letzte ganz oben” eingefügt.

Im folgenden Beispiel ist ein Button(1) über das Bild (2) zu platzieren.

Verschiebt man nun den Button(1), das zeitlich vor einem Bild eingefügt wurde, dann wird dieses unter dieses geschoben.

Eine direkte Steuerung der Anzeigenreihenfolge gibt es in roboremo nicht. Hier nur folgender Workaround:

* Erstellen einer Kopie von (1)
* wieder Einfügen dieser Kopie (3) (paste)
* Löschen des ursprünglichen Buttons. In der Kopie bleiben alle Definitionen von (1) erhalten.

Es gab zeitlich einen Bug im Zusammenhang mit Copy&Paste – dieser ist aber mit der Version 2.3.4 wieder gefixt.

Links:

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Bahnsichtungen 1. Quartal 2020

Der letzte Beitrag zu den Bahnsichtungen in meinem Blog war noch in 2019. Zwischenzeitlich waren einige interessante Loks in Lübeck. Diese möchte ich nicht vorenthalten auch wenn ein Großteil der Bilder von Daniel Kahns sind. Hierfür vielen Dank.

Sie sieht man regelmäßig am Rangierbahnhof Skandinavienkai.

Eine gleiche Lok, allerdings in blau anstatt rot, war auch da. Nur habe ich davon leider kein Bild.

Am Abrollberg (Karte) sah man…

Auch am Stellwerk Vorwerk Vow (Karte) war so einiges anzutreffen…

Foto: Daniel Kahn

Foto: Daniel Kahn

Foto: Daniel Kahn

Foto: Daniel Kahn

Bei den Reserve-Güterloks, am Wasserturm, stand 152 004-8.

Foto: Daniel Kahn

Günni (185 367) war auch mehrmals in Lübeck anzutreffen.

Foto: Daniel Kahns

Zu einem “flotten Dreier” kam es am 26.März 2020 als nacheinander dreit Güterzüge auf dem Lübecker Rangierbahnhof einliefen.

  • DB Cargo
  • 223 153 (Eurorunner ER20)
  • ÖBB mit dem Zug aus Verona – als hier klappt der Zugverkehr noch trotz Corona-Krise.

223 153 machte sich dann als erstes auf den Weg zum Hafen.

In den letzten beiden Tagen des März war dann wieder einmal Rail Adventure in Lübeck um 3 Loks für Finnland nach Lübeck-Siems zu bringen. Diesmal sogar mit einer Doppeltraktion. Wie man mir berichtet hat war der Grund dafür ein Folgeauftrag im Raum Dänemark.

Foto: Daniel Kahns

Kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikels habe ich zwei weitere Bilder von Daniel bekommen:

Am Stellwerk Vow (Karte) steht heute ein “Stasi-Container” …

Foto: Daniel Kahn

… und unter der Meierbrücke (Karte) eine V100 von Wiebe.

Foto: Daniel Kahn

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Bau eines Modules II – Teil 4 – Details

<<< Teil 3 – Hof Dörpede

Ich bin mit dem Schreiben meiner Blog-Beiträge, was den Modulbau betrifft, etwas in Rückstand gekommen und eigentlich sollte die Präsentation in Altenbeken stattfinden. Nun wurde alles abgesagt wegen der logo_wikipedia Corona-Pandemie und vielleicht gelingt es mir nun meine angefangen Beiträge fertig zu stellen.

Wegebau
Die ‘wassergebundenen’ Wege auf dem Modul sind aus Vogelsand erstellt worden der in NOCH Leim eingestreut wurde. Leider sind die Schichten etwas dick geworden und deshalb werde ich bei einem nächsten Projekt den Weg einschlagen, der in einem Video vom Miniaturwunderland “Bella Italia Folge 15- Begrünen” (3:18 min) vorgeschlagen wurde. Den Untergrund durchgehend zu sanden und den Verlauf durch Granieren hervorzuheben.

Wegebau

Die angrenzenden Flächen habe ich mit gesiebten Mutterboden (MuBo) bedeckt. Als Kleber wurde wiederum der von NOCH angewandt – es ist irgendwie immer die Kunst die richtige Menge Kleber zu verwenden. Zu wenig hält nicht – zuviel näßt durch. Durch den MuBo-Auftrag hat sich glücklicherweise die Wegeschichtdicke wieder etwas relativiert.

Die Wege wurden im Anschluss mit der Airbrush behandelt. Eine Grundabdeckung aus Vallejo Burnt Umber (71.040) – 5 Teile und 1 Teil Sand (71.075). Dann noch etwas “Nebel” aus Burnt Umber darüber. Mit Burnt Umber wurden auch grobe Fahrspuren kenntlich gemacht. Später soll noch staubgrau als Pulverfarbe den Abschluss bilden.

Begrasung
Mit die längste Planungszeit haben die Golflächen in Anspruch genommen. Ich hatte nicht passende kurze Gräser und außerdem warich mir auch unsicher mit der Verarbeitung dieser.

Deshalb hatte ich mich zunächst deshalb für Industrierasen-Flächen entschieden. Zwei verschiedene Grasarten um die Fläche und den Bereich um das Loch darzustellen. Damit die Flächen “sauber” ineinander passen habe ich entsprechende mit 23er Locheisen (nicht die vom Golf, sondern aus dem KFZ-Bereich) ausgestanzt.

Mit elektrischen Bartrasierer wurde dann die Graslänge noch etwas eingekürzt.

Befestigung der Grasmatte

So ganz gefiel mir das aber nicht. Als ich dann Anfang Februar passendes Gras zur Verfügung gestellt bekam wurden die Grasmatten wieder “umgepflügt” und neu “angesät”. Die Fläche wurde mit Mininatur 2mm-Frühling (002-21) begrünt. Der Bereich um das Loch mit Polák 1mm-Frühlingsgrün (8101). Als Höhenausgleich der Grasfasern erfolgt mittels einer kleinen Pappscheibe unter den Polák-Grasfasern.

Auch bei den Gräsern zeigt sich, dass eine Farbbezeichnung bei der Firma A nicht mit derselben Bezeichnung bei der Firma B ist. Die Abweichungen sind teilweise massiv. Hier gilt weiterhin die alte Redewendung “greifen und begreifen”. Man muss das Material einfach einmal visavis ansehen. Auch der Unterschied in der Anwendung des Materials ist sehr unterschiedlich. Mir hat bei den Arbeiten das Gras von Mininatur am besten gefallen.

Sandbunker wurden mit Hilfe einer größeren Holzkugel in den Untergrund eingerollt. Da dieser aus Styrodur besteht gibt dieser bei entsprechendem Druck nach und bildet somit eine Kuhle aus. Ausgekleidet wurde der Bereich ebenfalls mit feinstem Sand und ockerfarbener Abtönfarbe.

Formen von Sandbunkern

Um die Golfgrün-Flächen wurde höheres Gras (Rough) gesät mit NOCH Sommerwiese (Nr. 07076). Dieses Gras ist aber dahingehend unschön das es bei entsprechendem Licht sehr glänzt. Hier habe ich leider den Fehler gemacht erst das lange Gras zu setzen und dann im Anschlussbereich das kürzere.

Erste Runden werden gedreht

Tubenpipette zum Leimauftragen

An den Modulübergängen ist wieder Polák 8209, wie in der efs-Norm beschrieben, zur Anwendung gekommen.

Die Begrasung der anderen Flächen wurde weitgehend, wie in Trainini (Archiv:2017/09) von Dirk Kuhlmann beschrieben durchgeführt. In den Flächen wurden dann Spots von längerem Gras zur Unterbrechung gesetzt.

Hierbei hat sich eine kleine Tubenpipette aus dem Bastelladen (0,70 € / Stück) äußerst gut bewährt. Der NOCH-Kleber lässt sich damit sehr gut aufbringen und im Gegensatz zur Spritze vertrocknet nichts. So kommt man nicht in die Versuchung mehr Druck auf die Spritze auszuüben und plötzlich ist das Malheur da. Gemeint ist der große Leimfleck.

Wegeränder
Damit das Gras nicht bis “dicht” an die Wege reicht gibt es einen Grünstreifen. Mit einem feinen Teesieb wurde bei dem verwendeten Woodland Fine Turf T1345 nochmal die gesiebt und dann der ganz feine Turn von einem Teelöffel unter Zuhilfenahme eines Zahnstocher aufgebracht. Mit leichtem Fingerdruck ist der Turf in den NOCH Leim eingedrückt worden. Ich bezeichne diesen als “Touch-And-Go”-Andruck. Nur ganz eben berühren und schon wieder den Finger weg.

Leim aufbringen

Ergebnis


Büsche als Feldabtrennung

In Norddeutschland gibt es zur Feldabtrennung oft Knicks und andere Buschflächen. Diese überdimensionalen Büsche habe ich bisher nicht nirgendwo so richtig im Modellbahnbereich gefunden. Also musste experimentiert werden. Erste Versuche hierzu fanden bei einem Bastelwochenende bei den Eisenbahnfreunden Bad Schwartau im Herbst 2018 statt.

Statt einen Stamm aus Draht mit Ästen zu drehen habe ich nach wenigen Drehungen die Hauptstämme aufgefächert. Diese verlaufen mehr oder weniger “parallel nach oben. 10 Drähte bilden ein Busch der dann mit matter brauner Farbe grundiert wurde. Im nächsten Schritt kam der Begraser zum Einsatz. Zwei Schichten bilden das feine Astwerk. Man wundert sich, wie groß so ein Busch dann werden kann.

Draht begrast

Beflockt mit NOCH-Blättern

Beispiel

Verschiedene Varianten wurden dann durch Aufbringen von NOCH-Laub und Blüten gefertigt.

Auf gleiche Art und Weise wurden kleinere Büsche hergestellt. Hier diente eine Art Filterwatte als Basis.

Büsche auf Basis von Filterwatter

Bodendecker
Diese Bepflanzung ist für mich immer relativ schwierig weil das angebotene Material mir in der Regel nicht gefällt oder dann auf den Trägerfolien oftmals zu hoch ist. So ist Polák 5913 fast gute 2cm (= 4,4m) hoch.

Nun ist mir aber die Idee gekommen einfach nur die obere Schicht von diesen Fertigmatten abzuschneiden und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Einkürzen von Grasmatten

Bodendecker-Beispiel

Bei der Anlage der Bodendecker habe ich mich am Hang des Bahnhof “Lübeck-Skandinavienkai” (Karte) orient.

Weitere Bepflanzung
Neben den Bodendeckern kamen die “niedrigen Sträucher” von Polák sowie Blütenstreifen von Mininatur zum Einsatz. Letztere wurden in ca. 5mm Stücken geschnitten, etwas gedreht und so zu Büschen verwandelt.

Weitere Pflanzen wurden selbst gefertigten Grasbüschel hergestellt (Begrasen von Leimpunkten). Das Modul ist in der blühenden Jahreszeit angesiedelt und deshalb wurden die Grasbüschel mit Blüten von Mininatur, in unterschiedlichen Farben, verfeinert.

Blütenstreifen von Mininatur

Selbstgefertige Büsche

Bäume
Die Bäume, entlang des Weges der über die Brücke führt, sind nach den bekannten Drahtdreh-Methoden erstellt. 3 Pyramidenpappeln von Mininatur (113-02) habe ich noch geschenkt bekommen und ihren Platz an einem Feldweg gefunden. Auch die Fichten sind nach dieser Methode erstellt – allerdings nicht von mir. Entsprechende Fertigungsmethoden sind von Rita Kruse-Spiekermann im Trainini (Archiv: 2017/09, 2018/3,10) beschrieben.

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