Bahnsichtungen September 2019

Anfang des Monats stand Captrain (152 196-0) in Vorwerk – seine Aufgabe entzieht sich meiner Kenntnis.

Foto: Daniel Kahns

Foto: Daniel Kahns

Am Vormittag des 6.9.2019 war 101 063-6 mit der Werbung “100 Jahre Bauhaus” für den IC nach / von Lübeck angekündigt. Also schnell zur Geniner Eisenbahnbrücke.

Etwas “Beifang” gab es vorweg auch, als unerwartet die 189 von gestern sich auf den Weg in Richtung Hamburg machte.

Während des Wartens passierten noch weitere Züge das Dreieck.

Am 10. September ist die blaue Lok der Press in Lübeck. Letzte Woche war 189 900 hier um einen VTG Ganzzug zu holen und diesmal übernimmt diese Lok diese Aufgabe.

Am 11.9.2019 gab es dann einmal den nicht alltäglichen Besuch.

Foto: Jörg Abraham

Rund um Lübeck war dann noch der Messzug 111 059-2 unterwegs. Hier auf dem Weg in Richtung Travemünde.

Foto: Daniel Kahns

Ausflug Altenbeken / Westheim

Am gleichen Wochenende waren interessante Loks auch in Lübeck. Zum einen war die “Beethoven”-Lok zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in Lübeck mit einem Abstecher nach Grevensmühlen.

Foto: Rolf Günter Schulz

Ja, richtig gelesen – die E-Lok war auch in Bad Kleinen. Eine V100 der Press hat die Lok dahin mitgezogen. Beide Loks waren in Verbindung mit einem Müller-Reisezug bei uns.

Foto: Rolf Günter Schulz

Zeitgleich war 101 071-9 mit Werbung “Zeit für Gold” in Lübeck. Diese zog einen Intercity.

Foto: Rolf Günter Schulz

Bereits am 21.9. war 185 401-7 bei uns zu Gast:

Foto: Rolf Günter Schulz

Am Montag, 24.9.2019 war eine weitere Captrain in Lübeck – diesmal 152 197-0.

Diese Bahnsichtungen sind so umfangreich geworden, weil mir einige ihr Bilder zur Verfügung gestellt haben. Danke an die Fotografen.

Am Samstag, 28.9. stand unter der Karlstraße eine BR 185 der HVLE mit einem Ganzzug Getreidewagen von Bohnhorst.

Am Tag darauf kam eine Doppeltraktion im Güterbahnhof an – verwunderlich nur, dass dieser Zug relativ kurz war.

Der aufmerksame Leser meines Blogs weiß, dass ich an den Zügen der Fa. Bode, Reinfeld interessiert bin. Am letzten Tag des Monats konnte ich nun erstmals selber die BR 185 mit der Bode-Werbung ablichten zwischen dem Lokschuppen und der Sankt-Lorenz-Brücke, auch Meierbrücke genannt(Karte).

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Bahnsichtungen August 2019

Bei einem spontanen Besuch an der Brücke Moislinger Allee stand ein Leerzug mit einer Maxima CC40 der NRS (keine schöne Beklebung) abfahrbereit. Wenig später ging es dann in Richtung Hamburg.

Im Bereich “Vorwerk” (Karte) war eine BR155 “Stasi-Container” zu Gast. Hier ein Bild das Daniel Kahns auf Höhe der Brücke “Einsiedelstraße” (Karte) gemacht hat.

Spitznamen wie Stasi-Container und Taigatrommel gibt es viele wie hier zu lesen. Ob man diese Bezeichnungen alle ernst nehmen darf sei dahin gestellt.

Im August gastierte Roncalli in der Stadt und die Abreise fand per Bahn (in der Nacht) statt. Schon am Wochenende zuvor stand am Abrollberg die 140 070-4 bereit. Etwas frische Farbe kann auch dieser Lok nicht schaden.

Am 29.August ist wieder eine RailAdventure (BR 111) mit 3 Vectro-Loks für Finnland mit Verschiffung über den Lehmannkai. Leider hatte ich es zeitlich nicht geschafft den Zug zu fotografieren. Hier ein Bild von Florian Puskeiler von der Anreise nach Lübeck.

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Mit Dampf und Diesel durch Albersdorf (Update 9/2019)

Immer wieder gibt es einmal ein Update zu diesem Artikel.

Durch Zufall habe ich ein lang gesuchtes Bild gefunden das die Verladung/Entladung von Bundeswehrfahrzeugen zeigt, wie ich dieses in meiner Kindheit gesehen habe.

Im Jahr 1991, wo nachfolgendes Bild entstand, war die Kindheit zwar schon lange vorbei und auch das Studium fast abgeschlossen doch geändert hat sich nicht viel.

Oliver Heckmann hat dieses Foto am 27.3.1991 aufgenommen.

Nach seinen Worte auf Flickr zeigt es 218 184 die Panzertransportwagen von Trauen nach Albersdorf gebracht hat.

Auf dem mittleren Gleis stehen zwei Wagen um die Soldaten.

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Über den Dächern von Frigiliana

Im November 2018 war ich wieder einmal in Frigiliana zu Besuch. Dieses mal wolle ich dem Ort, im wahrsten Sinne des Wortes, einmal auf das Dach steigen. Schon seit längerem ist mir dieser Bereich aufgefallen und so habe ich die OpenStreetMap-Karten genauer studiert und mich auf den Weg gemacht. Immer nur einem quer durch den Ort zu laufen, auch wenn schon dieses für einen Norddeutschen relativ anstrengend ist, lässt nicht viel Neues entdecken.

Eines vorab – man sollte schon etwas sicher auf den Füssen sein und Badelatschen sind nicht das passende Schuhwerk. Auch wenn der Weg mehr oder weniger noch im Dorf verläuft so ist die Oberflächenbeschaffenheit, in Abschnitten, alles andere als gut und es geht auch etwas steiler bergauf bzw. bergab.

Frigiliana schmiegt sich an die Berge und im “mittleren” Teil an einen leichten Vorsprung. Hier zunächst die Karte

In der Regel kommt man direkt im Zentrum an. Dann folgt man bergauf in den Ort (immer den anderen Touristen hinterher). Mit Hilfe der Karte gelangt man in die Calle Alto die parallel zur Calle Real verläuft.

Am Punkt (1) biegt man nördlich ab und folgt dem Weg bis an eine Gabelung. Eine kleine Zufahrt mündet hier von rechts in den Weg. Über diesen Weg gelangt man zu Punkt (2) von wo es links über einen kleinen Pfad zum Wasserspeicher Alberca de Lisar geht. Von hier hat man einen herlichen Blick auf die Berge hinter Frigiliana.

Wer plant den GR-249 von Frigiliana nach Nerja zu wandern kann einen ersten Abschnitt von diesem Weg hier schon sehen (Karte Waymarked trails). Einen Bericht über die Wanderung dieser Strecke findet man in diesem Blog hier.

Nach dem Verlassen des “Plateau” gelangt man über einen privaten Weg (5) wieder zum Ortskern. Den Weg säumen einen Vielzahl von Skulpturen einer ortsansässigen Künstlerin.

Einleitend hatte ich auf das Schuhwerk verwiesen. Hier sieht man mal einen “guten” Wegeabschnitt. Dann versteht man sicherlich was ich meine.

Wenn man an diesem Haus ankommt, dann ist der Ortskern wieder erreicht.

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie bekommen die Bewohner von Frigiliana das Baumaterial über die engen Gassen und Treffen zu ihren Häusern. Hier die Lösung:

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Bau eines Modules II – Teil 2 Stellwerk Blankensee

<<< Bau eines Modules II – Teil 1 (März-April 2019)

Heute soll es um das Stellwerk Blankensee (kurz: Bls) an der Strecke Lübeck – Büchen (Karte) gehen

Blick von der Bundesstraße B 207

Blick aus Richtung Süden – die Nordseite ist symmetrisch aufgebaut

Das Stellwerk wurde 1926 in Betrieb genommen und 2003 außer Betrieb genommen. Bis 2006 diente es noch als Schrankenposten.

Angeblich soll das Gebäude zwischenzeitlich privat verkauft worden sein – allerdings ist vor Ort nichts zu erkennen.

Im Modul wird dieses Gebäude als “Ferienwohnung” für Trainspotter dienen. Die betreffende Person findet sich auf dem Modul “Kleinensee” auf Fototour.

Das Modell ist ein selbstgefertiges Lasercut-Modell. Die vor Ort genommenen Masse wurde entsprechend in AutoCAD verarbeitet und dann im Fablab Lübeck ausgeschnitten.

Lasercut der Fassade mit einem Schutzklebeband gegen Schmauchspuren

Fenster und Türen sind auch schon gelasert.

Um die Schmauchspuren zu minimieren habe ich Malerband Tapeten (nicht das kräftigere Krepp-Band!) von Tesa auf die Pappe geklebt.

Der Innenkern ist aus 1mm Finnpappe und die äußere Fassade aus 0,3mm Papier.

Die ersten Rohbauteile werden zusammengefügt

Der Kern sieht zunächst etwas merkwürdig aus, weil keine richtigen Fensteröffnungen erkennbar sind. Stattdessen fehlt fast die komplette Rohbauwand. Das hat damit zu tun, dass die Fenster dichter an die Außenfand gerückt werden sollen. Hierzu später mehr.

Rohbau vor der Hochzeit mit der Fassage

Nun ist die Fassade umklebt. Das Gebäude hat unter den Fenstern einen Streifen aus einem Klinker und untern einen Sockel. Diese beiden Elemente werden durch eine andere Farbe repräsentiert.

Nach dem Entfernen der Abklebung zeigt sich das Gebäude so …

… und es können die Türen und Fenste eingesetzt werden.

Es folgt die Inneneinrichtung.

Ein letzter Blick in die Wohnung im Obergeschoss bevor das Dach darauf kommt

Die Dachkonstruktion besteht aus einem 3D-Druck – ebenfalls im Fablab Lübeck erstellt. Die Dachziegel sind aus einer “Acryl-Folie” von Wilfried Pflugbeil und die Herstellung ist hier (Seite 6) beschrieben. Mir hat Willi dankenswerter Weise einige Folien zur Verfügung gestellt.

Nach dem Aufkleben wurde die Dachfläche mit burnt redvon Vallejo (70.814) eingefärbt und entsprechend gealtert.

Dach und Gebäudekörper verkleben und fertig ist das Stellwerk Bls.

Dachrinne und Regenfallrohre müssen natürlich auch sein …

Diese bestehen aus Tonpapier mit eingedrückten Rinnen – erstellt unter Zuhilfenahme eines Kugelstopfers vom Zahnarzt. Das Fallrohr ist 0.3mm Draht mit entsprechender Bemalung.

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