Vorschau auf 2020 in der Spur Z

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Bahnsichtungen 17. Juni 2019

Bisher war, aus meiner Sicht im Juni nicht viel los auf dem Lübecker Bahnhof. Am Morgen des 17.Juni hörte ich auf Höhe der Geniner Eisenbahnbrücke, auf dem Weg zur Arbeit, ein Grollen. Trotz Nebels konnte ich dann erkennen, dass die Tiger der HVLE auf dem Weg in Richtung Konstinkai, mit Selbstentladewagen, war. Für mich allerdings zu diesem Zeitpunkt am falschen Ort.

Am Abend bekam ich dann die Info, dass am Abrollberg zwei BR243 stehen. Diese wollte ich mir nicht entgehen lassen. Also Kamera geschnappt und ab ging es. Auf der Brücke, im Zuge der Moislinger Allee, habe ich dann auf dem Güterbahnhof die Selbstentladewagen gesehen. Es lag die Vermutung nach, das die Tiger am anderen Ende stand. Also schnell zur Kamelbrücke.

Da stand die Tiger dann auch und war gerade im Begriff umzukuppeln für die Rückfahrt.

Nun war leider die Batterie der Spiegelreflexkamera alle (Vorbereitung ist alles) und somit erst einmal zurück zur Moislinger Allee. Gut das man noch ein Smartphone in der Tasche hat.

Die beiden Retro-Loks sollten gegen 20 Uhr einen Leerzug wegbringen. Also warten – aber dann tat sich noch einiges.

Auf der Brücke trafen sich im Laufe des Abends noch eine Vielzahl von Lokinteressierten.

Zur gleichen Zeit kam die HVLE bei der Moislinger Eisenbahnbrücke an und hat sich vor den Zug gesetzt mit den Leerwagen.

Die Bilder im weiteren Verlauf sind nicht chronologisch wiedergegeben.

187 mit Ganzzug in Richtung Hamburg …

V100 der NRS bringt (Holz)Leerzug für die Retro-243 …

Eine 187 kommt als Überführungsfahrt aus Hamburg und setzt sich vor wartende Wagen. Dieser Zug fährt erst einige Stunden später ab.

Zwischendurch dann einmal ein Regionalexpress aus Hamburg …

Eine ÖBB kommt vom Skandi und fuhr in Richtung Hamburg …

Die beiden Retro-243 kommen vom Abrollberg in Richtung Güterrangierbahnhof ..

Weitere Bilder von diesem Tage habe ich nicht mehr.

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Umweltschutz muss in den Köpfen ankommen …

Bei uns liest man jeden Tag von dem Plastikmüll er vielerorts exportiert wird und dann an vielen Orten unweigerlich im Meer landet. So kürzlich die Meldung, dass im Marianengraben Plastik gefunden wurde.

Bei uns tut sich vieles in den Köpfen und auch in der Geschäftswelt – auch wenn teilweise nur mit Augenwischerei und halbherzig. So verrottet die abbaubaren Tüten nur sehr eingeschränkt und unter bestimmten Bedingungen. Darüber hinaus enthalten viel Zusatzstoffe aus Öl etc. und diese bleiben bestehen; auch wenn der Mais sich zersetzt hat. Aus dem Blick ist nicht aus der Umwelt!

Aber so richtig bewusst wird die Umweltproblematik, wenn man diese vor Ort sieht. Gestern saß ich am Mittelmeer und ich lernte einen Herren kennen, der gerade von einem Tauchgang zurück kam. Es war nicht der Fisch, den er gefangen hat der die Aufmerksamkeit erregt hat. Vielmehr war es seine große Beute.

Wir kamen ins “Gespräch” und er meinte das da unten noch viel mehr von dem Zeug zu finden ist. In seiner Beute befanden sich abgerissene Fischernetze und sonstiger Platikmüll in unterschiedlicher Größe. Seine Worte waren “das in 10 Jahren werden wir nur noch Plastik aus dem Meer holen“.

Bei ihm war der Gedanke angekommen, dass etwas im Umdenken der Menschen stattfinden muss. Gleiches wurde mir von einer jungen Dame in einem Papiergeschäft bestätigt. Bei ihr gibt es nur noch Papiertüten – unbedruckt.

Sieht man sich aber sonst im Alltag hier in Spanien um, dann ist noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich. Leider bin ich der Sprache nicht mächtig um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Positiv ist mir ein großer deutscher Discounter aufgefallen (gelb-blaues Logo). Dort wird an der Kasse nicht nach Bolsa (Tüten) gefragt und die Kunden bringen mehrheitlich Taschen und Tüten für deren Einkauf mit. Auch werden im Kassenbereich nur Papiertüten und Mehrwegtaschen (die sind natürlich teurer) angeboten.

Geht man hingegen zu mercadonna, einem der großen spanischen Discounter, dann wird jeder Kunde automatisch an der Kasse nach einer Bolsa gefragt. Die kosten zwar 6 Cent – aber darüber stehen die Kunden und schnell sind 2-3 Tüten bei jedem Einkauf und Kunden wieder im Umlauf. Ehrlich kann ich mir nicht vorstellen, dass diese mehrmals verwendet werden. Bei mercadonna findet man auch Papiertüten. Zum einen sieht diese der Kunde gar nicht erst und freiwillig wird sich der Mitarbeiter nicht danach bücken. Diese liegen versteckt unter der Kasse. Der Griff zur Plastik-Bolsa geht einfacher von der Hand.

Dieses Beispiel lässt sich fast jedes Geschäft fortsetzen, wo Kleinsteile (die dann schon in Platik verpackt sind) nochmal in eine dieser “Apotheker-Tüten” verpackt wird – schon von der Größe kaum ein zweitesmal zu nutzen.

Auch ein fehlendes Mehrwegsystem wäre ein weiterer Punkt über den es nachzudenken gibt.

Sicherlich dürfen diese Beispiele nicht über das Umgehen mit dem Plastikmüll bei uns in Deutschland hinweg täuschen und wir haben noch ausreichend “Leichen im Keller” – aber das größte Einsparungspotential liegt wohl darin in diesen Ländern im Urlaub darauf hinzuwirken. Immer wieder kommt man mit Menschen ins Gespräch und vielleicht multipliziert sich somit der Umweltgedanke.

Denken wir abschließend daran, was der Tauscher gesagt hat “in 10 Jahren holen wir hier nur noch Plastik raus“!!

Ergänzung vom 7. Juni 2019

Als ich diesen Beitrag verfasst hatte wusste ich noch nichts vom Plastik-Atlas der von der Heinrich Böll Stiftung herausgegeben wurde. Danach ist Deutschlad das Land mit dem größten Plastik-Pro/Kopf-Verbrauch in Europa. Nach meinen Beobachtungen der letzten Tage in Spanien und meinem eigenen Konsumverhalten kann ich mir das so gar nicht vorstellen.
In diesem Zusammenhang gibt es einen interessanten Beitrag in der ZDF-Mediathek was unter anderem das “Mehrwegsystem” beleuchtet, dass nur eine Augenwischerei ist und im Grunde nur sich positiv auf die Profitgier der Petrochemie auswirkt. Auf die Umwelt schon gar nicht!

Link zum Interview mit Frau Barbara Unmüßig, Heinrich Böll Stiftung im ZDF-MoMa vom 6.6.2019

Es kommt noch schlimmer – die betreffende Industie möchte nochmehr Plastik produzieren.

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Bahnsichtungen Mai 2019

Die Bildausbeute für den Mai 2019 ist nicht sehr groß.

Am Sonntag, 12.5.2019 entstand dieses Bild von 6 schwarzen MRCE am Scandinavienkai und im Laufe des Tages soll sich die Zahl noch auf 6 erhöht haben. Darüber hinaus waren wieder zwei SBB Cargo vor Ort.

Nachfolgendes Bild wurde mir von Rolf Schulz zur Verfügung gestellt (16.05.2019). Er hatte das Glück ein Foto zu schießen. Ich hatte die Lok 193 554-3 den Leitwolf der TXLogistik leider erst zu spät an der Kanalbrücke in Genin gesehen und die “Verfolgung” mit dem Rad bis zur Kamelbrücke hatte ich leider verloren.

Am späten Abend des gleichen Tages soll noch die “OFFROAD” (193 555) von TXLogistik in Lübeck zu Gast gewesen sein. Aufgrund der Dunkelheit hat es sich nicht mehr gelohnt sich auf den Weg zu machen. (Beispielbild)

Der Monat war noch nicht ganz zu Ende, als ich diesen Artikel veröffentlicht hatte und man soll die “Rechnung nicht ohne den Wirt machen”.

Am Samstag, 25.5.2019 habe ich durch Zufall noch erfahren, dass der Rheingold in Lübeck ist und so bin ich zu um 17:40 nach Genin gefahren wo diese Aufnahme entstanden ist…

Der Rückweg führte mich über die Kamelbrücke und da erhielt ich die Mitteilung das aus Richtung Hamburg ein Güterzug unterwegs ist. Leider hatte ich zunächst das falsche Gleis im Visier (mein Fehler) – dennoch ist noch ein gutes Bild dabei entstanden einer NATURAIL (193 559)…

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Wagen in Spur Z – Hansano

Ein Beitrag aus der Reihe Wagen in Spur Z mit Bezug zu Lübeck und Umgebung

In den 80er/90er-Jahren des 20ten Jahrhunderts hat die Märklin-Händer-Initative (MHI) verschiedene Sets mit Güterwagen herausgebracht. Die Inhalte beinhalteten Wagen mit Aufdrucken von Firmen aus unterschiedlichen Regionen.

1993 erschien das Regionalwagen-Set “Nord” (Märklin-Produktnummer 8695) heraus in dem unter anderem ein Tankkesselwagen mit dem Logo der Lübecker Meierei Hansano enthalten war.

Die Firma

Die Hansa-Milch wurde im Jahr 1889 als Meierei-Genossenschaft mit Sitz an der Parade in der damals noch Freien und Hansestadt Lübeck gegründet. Elf Jahre darauf zog das Unternehmen vor die damaligen Tore der Stadt, in die Fackenburger Allee unweit von dem Unternehmen W. F. L. Beth des Industriepioniers der Entstaubung, Wilhelm Beth. 1963 schlossen sich mehrere Genossenschaftsmolkereien aus Norddeutschland zusammen, Markenname wurde Hansano. An den Wänden, die das ehemalige Lübecker Firmengelände umgeben, befinden sich noch heute Abbildungen des im Jahre 1963 geschaffenen Sympathieträgers Hansi mit dem Werbeslogan „… alles von HANSANO ist gut!“ (Quelle: Wikipedia – 22.05.2019)

Die Hansano-Meierei hatte ihren Sitz in Lübeck an der Schönböckener Straße und siedelte 1995 nach Upahl (Mecklenburg-Vorpommern) um. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände wurde zwischenzeitlich ein Wohngebiet errichtet.

Noch lange Jahre nach der Umsiedelung erinnerte ein Fassadenbild von “Hansi” dem Hansano-Männchen am Haus Schönböckener Straße 3c an den Meiereibetrieb. Nachdem der angrenzender Garagenhof für ein Wohnhaus gewichen ist und somit der Blick auf das Hansano-Männchen nicht mehr frei war wurde (vermutlich) die Wand überstrichen.

Heute gehört Hansano zur Hansa Arla Milch eG.

logo_wikipediaHansano bei der Wikipedia

Bilder
Verpackung – ZOtti
Fassadenbild – Andreas Geick Wikimedia Commons

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