Der wichtigste Satz unserer Tage …

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Spur Z – Treffen in Altenbeken abgesagt

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roboremo – Displaywechsel während des Betriebes

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich dann und wann mit der Steuerung eines Arduino über das Smartphone unter Nutzung der App “RoboRemo“.

In loser Folge möchte ich einiges hier vorstellen was ich für mich herausgefunden habe.

Ein Grundwissen in der Anwendung der App wird dabei vorausgesetzt.

Nachfolgende Screenshoots etc. entstammen der Version 2.3.5. (Vollversion)

In roboremo kann man verschiedene Oberflächen definieren in denen die entsprechenden Steuerelemente (Controls) platziert werden. Offiziell heißen diese Interface – ich finde aber die Bezeichnung Display passender.

Für bestimmte Anwendungen kann es erforderlich sein die Controls über mehrere Displays zu verteilen. Dann ist es sehr sinnvoll auf einfache Art und Weise zu Laufzeiten zwischen diesen zu wechseln.

Im nachfolgenden Beispiel habe ich hierfür eine Schaltfläche mit einem Pfein und einer entsprechenden Nummer integriert. Mit dem Berühren dieser Schaltfläche wird der Display-Wechsel vorgenommen.

Folgende Einstellungen sind hierfür unter interface vorzunehmen:

  • Text für die Schaltfläche
  • Der Wechsel des Displays erfolgt lokal auf dem Smartphone und deshalb ist action=remote zu definieren
  • Angabe des Namens zu dem gewechselt werden soll – interface [Bezeichnung] hier interface 0

Die [Bezeichnung] ist normalerweise durchnummeriert (name: default) – kann aber auf der Seite interface entsprechend umbenannt werden. Dieses macht bei zusammenhängenden Projektdisplays sicherlich Sinn.

Links:

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Besuch beim Altenbekener Viadukt

Alle zwei Jahre trifft sich die Spur-Z-Community (Modelleisenbahn im Maßstab 1:220) in Altenbeken.

Altenbeken ist ein ehemals bedeutender Eisenbahn-Knotenpunkt an den Strecken nach Düsseldorf, Leipzig und München. Im Zuge des Bahnbaus wurden mehrere imposante Bauwerke errichtet. 1850 das wohl bekannteste Bauwerk, das “Altenbekener Viadukt“, mit einer Länge von 482m an der Bahnstrecke Hamm-Warburg. Dieses besteht aus 24 Bögen und zählt zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland.

Auch wenn die Modellbahn-Ausstellung zwei Tage dauert, ist die Zeit für viele knapp bemessen. Will man dann noch das Altenbekener-Viadukt besuchen, ist es hilfreich, zu wissen von wo man dieses am besten sehen kann.

Unterhalb des Bauwerks, an der L 755, gibt es einen offiziellen Aussichtspunkt (Karte). Von dort kann man das Bauwerk leider nicht in seiner gesamten Ausdehnung betrachten.
Eine Alternative bietet der örtliche Friedhof (Karte).

Rollstuhlfahrer und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen erreichen diese am besten mit dem PKW über die nahe gelegene Straße (Karte). Von dort führt ein relativ ebener Waldweg zur Aussichtsplattform.

Rollstuhlfahrer und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen, die auch gerne zu der Aussichtsplattform möchten erreichen diese am besten mit dem PKW über eine nahe gelegene Straße. (Karte) fährt. Von dort führt ein relativ ebener Waldweg zur Aussichtsplattform.

Wenn die Reise nach Altenbeken zeitlich großzügiger geplant wird, kann die Plattform auch über den örtlichen Viadukt-Wanderweg erreicht werden.

Sicherlich gibt es auch noch andere interessante Standorte, aber das sind die von uns 2018 entdeckten.

Um interessante Züge nicht zu verpassen, lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Drehscheibe-Online. Dort werden Zuglaufpläne auch für Altenbeken angeboten. Weiteres siehe hier.

Wenn man sich von der Brücke wieder auf den Weg zur Eggelandhalle (Veranstaltungsort) macht, dann kommt man noch an der Dampflok der Baureihe 44 (Karte) vorbei. Eine imposante Maschine, auch wenn diese etwas Pflege gebrauchen könnte.

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Bau eines Modules II – Teil 3 – Hof Dörpede

<<< Teil 2 (März-April 2019)

Ein wesentlicher Punkt auf dem Modul ist das Golf-Clubhaus in einem kürzlich restaurierten Bauernhaus. Diese wird später direkt an einem großen Baum wieder zu finden sein.

Das Golf-Clubhaus wurde auf Basis von Archistories 406171 (exklusiv bei 1zu220-shop.de) gebaut.

Betrachtet man das einleitende Bild mit dem Umschlag und den Bauteilen, dann wird dere Kenner sich wundern, was dieses merkwürdige Papphaus an der Seite zu bedeuten hat. Es handelt sich um eine Hilfskonstruktion um das Haus mit Reet zu versehen. Doch dazu gleich mehr.

Auf den allgemeinen Aufbau möchte ich nicht weiter eingehen. Es sein hierbei auf Trainini 6/2018 (Seite 24 ff) verwiesen.

Die neuen Dachplatten wurden zunächst mit Schnellschleifgrund eingestrichen um ein Aufweichen beim nachfolgenden Kontakt mit Wasser zu minimieren. Nach dem Trocknen werden beide Dachflächen mit doppelseitigen Klebeband versehen. Die Dachflächen werden hierzu auf die Hilfskonstruktion gelegt.

Nach dem Aufkleben des doppelseitigen Klebebandes dieses vorsichtshalber über Nacht antrocknen lassen und dann mit 2mm Grasmatte bekleben. Der Versucht mit längeren Grasfasern war nicht erfolgreich. Ein Glätten der Fasern hat nicht so funktioniert wie gewünscht.

Nun kommt der alles entscheidende Schritt um Reet zu erstellen. Mit einem nassen Haushaltsschwamm werden die Grasfasern vom Giebel zur Traufe gestrichen. Mit etwas Druck, aber sanft genug, dass die Fasern nicht herausgestrichen werden. Normalerweise wird nämlich mit Wasser und Druck Gras entfernt. Hat sich das Gras gelegt wird von oben nach unten ein dünnflüssiges Holzleim-Wassergemisch aufgetragen. Wiederum wird mit dem Schwamm vorsichtig nachgestrichen bis eine fast ebene Fläche erreicht ist. Die Fasern bilden dann die Reetstruktur.

Jetzt wird das Dach für einige Minuten ruhen gelassen und dann schaut man nochmal nach. Durch die Schwerkraft fließt überflüssiger Holzleim zur Traufe und bildet dort eine Art Tropfen am Rand der Grasmatte. Man erkennt dieses gut an der durchschimmernden weißen Farbe. Diese überflüssige Menge wird wiederum mit dem Schwamm glatt ausgestrichen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis keine Leimansammlungen mehr auftreten.

Nun heißt es warten und das Dach gut durchtrocknen lassen. Mindestens über Nacht.

So sieht es nun aus …

Wer bisher der Meinung war auf das Hilfskonstrukt verzichten zu können wurde vielleicht eines besseren belehrt. Durch das übbige Arbeiten mit Wasser kann es passieren, dass der Rohbau feucht geworden und infolge dessen aufgequollen ist.

Mit dem nächsten Arbeitsschritt wird aus dem Grass ein Reetdach. Mit der Airbrush wird der Grundton aufgebracht. Ich habe hierfür Vallejo-Farben verwendet benutzt. Leider habe ich die Nummern nicht mehr zur Hand – aber vielleicht finde ich nochmal eine Notiz, dann reiche ich diese nach. Am Ende des Artikels findet sich ein Bild mit dem fertigen Reetdach.

Das Gebäude selber wurde im wesentlichen nach Anleitung gebaut. Bei mir soll in der Diele ein kleines Bistro für das Golfhaus sich wiederfinden. Dafür wurde im hinteren Bereich ein Tresen eingebaut und im vorderen Teil finden sich Tische mit Gästen. Alles etwas rustikal gehalten. Es handelt sich um die Gartenmöbel von PLTBAHN.

Alle Seitenwände im Erdgeschoss sind mit Tapetten versehen worden. In der Diele wurde auch ein Deckenlicht eingebaut. Dabei hat sich gezeigt, dass die durchgehende Decke sich im offenen Scheuentor zeigen würde. Diese ist der obere Streifen den man auf dem Bild mit der Dielenbeleuchtung sieht.

Bei vielen restaurierten Scheunen sicht man, dass die Front aus Glas ist und dann das Tor offen gezeigt wird. Dieses habe ich auch versucht bei mir zu realisieren. Dafür wurde die Öffnung mit einer großen Folie aus dem Bausatz versehen und am Laser wurde ein Fensterrahmengestell gefertigt. Dieses ist auf die Folie aufgeklebt.

So sieht dann das Golfhaus in seiner endgültigen Form aus:

Dieser Artikel ist schon überfällig, da ich das Haus im Frühjahr schon fertig gestellt habe. Erstmals wurde schon auf dem Fahrtag in Westheim gezeigt. Ein Bericht findet sich in Trainini Nr. 170 (September 2019) auf Seite 65.

>>> Teil 4 – Details

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