Bau eines Moduls – Teil 4 (Dezember 2016 / Endspurt)

Es wird langsam Zeit fertig zu werden um bei der Ausstellung in Bad Schwartau, Januar 2017 dabei sein zu können.

Aus diesem Grunde werde ich jetzt einige Punkte auf dem Weg zum Ziel nur kurz ansprechen. Die Dokumentation am Rande hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als zunächst geglaubt.

Raps – Zeichen des Frühlings
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Es ist immer wieder schön, wenn der Raps blüht. Auch auf dem Modul gibt es eine Fläche damit und irgendwie muss der Landwirt auch durch das Feld fahren. Hierfür werden Fahrspuren angelegt und diese sind auch im Modell sichtbar. Hierfür wurde die Foliage von Polak (Nr. 5821) in entsprechende Streifen geschnitten. Den Rand an der Fahrspur etwas ausgedünnt und wieder nebeneinander gelegt. Schon ist der Effekt sichtbar…

Geheimnis umwogen …
Unter einer Plane kann sich so manches interessante verstecken – steht hier vielleicht ein seltener Oldtimer unter verborgen?

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Auf der Seite von Kai Wüstermann habe ich gesehen wie man eine Plane erstellen kann und da habe ich dann einfach einmal einen Porsche darunter versteckt. Zunächst mit einer Lage Papiertaschentuch abgedeckt. Zur ersten Konturfindung mit verdüntem Holzleim angefeuchtet und dann nochmal mit Holzleim eingepinselt. Nach dem Trocknen konnte das Fahrzeug sogar wieder entfernt werden für weitere Verwendung.

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Fahrbahn-Mattierung
Die Fahrbahn hat doch sehr gespiegelt im Licht und so wurde noch eine dünne Schicht Revell Klarlack matt mit der Airbrush aufgetragen. Auf einen Becher der Airbrush habe ich 6 Tropfen Wasser untergemischt.

Airbrush
Weiter wurden mit der Airbrush folgende Bauteile behandelt:

  • Sonnenschirm (72.008) und Ständer (vallejo 71.092) – dieses Bauteil wurde aber später vorerst nicht verbaut.
  • Bäume – Islandmoos (vallejo 71.006 und 71.095) – später mit NOCH Laub gebrünnt als Gebüsch.
  • Zaunpfahl und Tor für den Hühnerauslauf (vallejo 70.891)
  • Gitter für den Hühnerauslauf (vallejo 70.xxx)
  • Gartenmöbel von PLTBAHN (hier bei z-railways)
    • Die Liegefläche der Sonnenfläche von PLTBAHN (hier bei z-railways) wurde mit einem feinen Pinsel bemalt.

      Damit keiner wegläuft …
      Auf dem Modul gibt es zwei Koppeln mit Kühen bzw. Pferden. Die Kuhkoppel ist mit einem Weidezaun umspannt der aus Poylamid-Faden erstellt wurde. Dünne Stifte aus 0,6mm Funierholz wurden zu Pfählen verarbeitet. Der Faden wurde pfahlweise gespannt und mit Sekundenkleber befestigt. Ein Vorgang der mehere Tage gedauert hat um dem Zaunverlauf folgen zu können.
      Aus 0,1mm Furnierholz wurde ein Bretterzaun für die Pferde gefertigt. Dieses Material diente auch für die beiden Koppeltore.

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      Wegarbeiten
      Die Wege bestehen im wesentlichen aus einem eingefärbten Sand-Leim-Gemisch. Bei dem Wohnhaus wurde die Farbe mit Staub überzogen. Zunächst wollte ich diese Schicht mit Fixierspray überziehen. Das Ergebnis war, wie auf dem Foto zu sehen, mehr als enttäuschend und deshalb habe ich davon Abstand genommen. Der obere Bereich (Pinzette als Orientierung) wurde mit dem Spray behandelt.

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      Natürlich wurden auch noch weitere Arbeiten ausgeführt die ich hier nicht im einzelnen beschrieben und bebildert habe:

      • Begrasung mit dem Elektrostaten aus verschiedenen Farbmischungen. Hier brauche ich noch etwas mehr Erfahrung.
      • Aus Filterwatte und Laub wurden (Brombeer)Büsche erstellt.
      • Verschiedene Kiefern wurden gefertigt wie beim Stellwerk-Modell. Der Walduntergrund ist aus einer Wildgebüsch von Polak.
      • Leitpfosten für die Straßen wurden aus 0,5mm Polystyrol-Rundprofilen gefertigt. Die Stifte wurden zum Bemalen in die Bohrmaschine gespannt um einen „gleichmäßigen“ Strich zu erhalten.
      • Das Haus Frye aus dem 2.Teil wurde fertig gestellt.
      • Eine Terrasse vor der Gartenlaube, der besonderen Art, wurde aus Furnier gefertigt. Hier hat sich gezeigt, das Lego-Technik immer wieder gut zu gebrauchen ist, wenn es um Hilfskonstruktionen geht.
      • Aufstellen der Oberleitungsmasten mit einer pseudo-Verdrahtung.

      Hiermit soll die baubegleitende Beschreibung vorerst zuende sein. Das ein oder andere werde ich in der nächsten Zeit nochmal erweitern bzw. verbessern. Hierzu zählt unter anderem der Austausch der Oberleitungsmasten.

      Anregungen und Ideen sind natürlich herzlich willkommen. Zentral sollten diese Diskussionen im Forum der Z-Freunde International e. V. oder im Forum der Z-Freunde Springe stattfinden.

      Wer nun ein Bild von dem Modul sehen möchte muss zur Ausstellung nach Bad Schwartau kommen oder sich noch etwas gedulden.

Über TheAuthor

Moin Moin, wie der Norddeutsche sagt. Mein Name ist Jan Tappenbeck. Ich betreibe diesen Blog der über Dinge berichtet die in meinem Umfeld passieren bzw. die mich interessieren. Mein Schwerpunkt liegt hierbei im OpenStreetMap-Umfeld sowie der Modelleisenbahn in Spur Z - blicke aber auch immer mal gerne über den Tellerrand.
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